Mit dem umfassenden Gestaltungsprojekt «Neuordnung Allmenden» will die Stadt Bern das Gebiet der grossen und der kleinen Allmend weiterentwickeln. Die FDP Stadt Bern begrüsst diese Pläne ausdrücklich und schätzt, es dass verschiedene Varianten vorliegen. Für die FDP ist es zentral, dass am Ende des Prozesses, die Sportnutzung auf den Allmenden gestärkt wird. Bereits heute fehlen der selbsternannten Sportstadt Bern 12'000 Nutzungsstunden auf Rasensportfeldern und der Bedarf wächst weiter. Auf den Allmenden können zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Dabei ist es wichtig, dass die spezifischen Anforderungen verschiedener Sportarten berücksichtigt werden. Künftig soll deshalb auch die kleine Allmend für zusätzliche Sportnutzungen zur Verfügung stehen. Hierfür braucht es entsprechende Infrastruktur wie Garderoben und Toiletten direkt auf dem Areal. Neben dem Breitensport soll die Stadt auch dem Spitzensport, namentlich YB, gute Rahmenbedingungen ermöglichen. Die FDP unterstützt deshalb die Pläne, YB auf der grossen Allmend zwei Trainingsplätze zu ermöglichen.
Verbesserungen unverzüglich umsetzen
Um die benötigten Sportflächen zu schaffen, müssen die oberirdischen Parkplätze aufgehoben werden. Dass eine private Investorin bereit ist, ein neues Parkhaus zu bauen, ist dabei ein Glücksfall und darf keinesfalls aus ideologischen Gründen verhindert werden. Mit dem neuen Parkhaus lassen sich kantonale Vorgaben erfüllen und gleichzeitig freie Flächen für den Sport gewinnen.
Der Mangel an Sportinfrastruktur in Bern ist so akut, dass Verbesserungen keinen Aufschub dulden. Die FDP fordert deshalb pragmatische Zwischenlösungen. So können beispielsweise mobile Beleuchtungsanlagen die Nutzungszeiten auf den bestehenden Sportflächen verlängern und die Sportvereine entlasten.
Die FDP wird die Neuordnung der Allmenden auch künftig eng begleiten und darauf achten, dass der Gemeinderat Verbesserungen vorantreibt, die allen sportbegeisterten Bernerinnen und Bernern zugute kommen.